Mosambik Trekking + Safari
Nach den langen Jahren des Bürgerkriegs entwickelt sich Mosambik langsam aber sicher zu einem sehr attraktiven Urlaubs – und Safariziel. Traumhafte Strände und Inselparadiese, und eine sich allmählich erholende Tierwelt in wieder aufgebauten Nationalparks garantieren ein einzigartiges Urlaubserlebnis.
Zu erreichen ist Mosambik per Direktflug aus Europa lediglich über Lissabon, mit TAP Portugal. Ansonsten bestehen gute Flugverbindungen über Johannesburg oder Dar es Salaam.
Gorongosa National Park
Mit einer Fläche von 3.770 qkm ist dieses sich im Aufbau befindende Schutzgebiet im Zentrum Mosambiks situiert und ist am besten von der Stadt Beira (Flughafen) zu erreichen.
Die einzige Lodge des Parks, Chitengo Safari Camp, bietet mittlerweile sehr schöne Übernachtungsmöglichkeiten an. Die Tierwelt in Gorongosa wird mit Hilfe Südafrikas und mit von dort importierten Tieren wieder aufgestockt. Man kann im Park die Quarantänekäfige für Büffel oder Gnus besichtigen und ggf. sogar selbst mit anpacken. Mittlerweile gibt es im Park wieder Großsäuger zu bewundern, u.a. Elefanten, Löwen, Rappenantilopen, Zebras sowie mehr als 400 Vogelarten. Vogelsafaris sowie Walking Safaris werden gleichermaßen angeboten.
Für Trekker interessant ist der 1.800m hohe Mount Gorongosa, welcher knapp ausserhalb der eigentlichen Parkgrenzen liegt. Es gibt Bestrebungen, diesen Berg ebenfalls zur Schutzzone zu erklären. Die Parkverwaltung bietet zweitägige Wanderungen zum Gipfel an, inklusive einem Besuch der Bewohner der Gegend – hier muss beim lokalen Führer die Erlaubnis eingeholt werden, den geheiligten Berg Gorongosa zu besteigen.
Niassa Reserve
Im entlegenen Norden Mosambiks, direkt am Grenzfluss zu Tansania gelegen, wurde die Tierwelt dieser Gegend von den Auswirkungen des Bürgerkrieges weitgehend verschont. Das Reservat hat eine Fläche von 42.000qkm und es bestehen Pläne, es zu einem gigantischen, zusammenhängenden Schutzgebiet mit Parks auf der tansanischen Seite auszubauen. Ein Korridor zum Selous Game Reserve in Tansania besteht bereits. Bereits jetzt bietet Niassa Mosambiks grösste Tierdichte, u.a. existiert hier eine grosse Population der seltenen Wildhunde.
Unterkünfte bestehen ebenfalls, so das Maputo Camp für einfaches Camping, oder die Luwire Safari Lodge, für alle, welche im Busch komfortabel logieren möchten. Diese Lodge befindet sich im südlich angrenzenden Lugenda Wildlife Reserve. Die geplante Mecula Lodge im Zentrum des Reservats ist wohl noch im Bau.
Great Limpopo Transfrontier Park
Dieses ehrgeizige Naturschutz – Projekt hat zum Ziel, die bestehenden Nationalparks Krüger auf südafrikanischer, sowie Limpopo auf mosambikanischer und Gonarezhou auf simbabwischer Seite zu einem zusammenhängenden Schutzgebiet zu verknüpfen. Die Grenzzäune wurden niedergerissen um den Tieren ihre alten Migrationspfade wieder zu ermöglichen, und bereits mehr als 4.000 Großsäuger wurden von Südafrika nach Mosambik transportiert, um den Bestand dort zu erhöhen.
Unterkünfte in Limpopo existieren im Form des das Machampane Tented Camp, einer Zeltlodge auf gehobenem Niveau. Ein Campingplatz existiert ebenfalls.
Walking Safaris: Von der Lodge wird der Machampane Hiking Trail angeboten, eine in vier Tagen mit drei Übernachtungen zu bewältigende Walking Safari. Eine weitere Option der Zu-Fuss Safari stellt der Massingir Hiking Trail dar (5 Tage, 4 Übernachtungen). Beide Walking Safaris können über die südafrikanische Parkverwaltung San Parks reserviert werden.
Lubombo Transfrontier Conservation Area
Dieses zweite grosse Projekt Mosambiks, welches zum Ziel hat, ein grenzübergreifendes Schutzgebiet zu erschaffen, beinhaltet auf mosambikanischer Seite das Maputo Elephant Reserve. Dieser 1079 qkm grosse Park, ca. 80 km südlich der Hauptstadt Maputo gelegen, wird teil des neuen Naturreservats. Die Tierwelt ist wie in den anderen Parks des Landes durch den Bürgerkrieg stark dezimiert, und erholt sich langsam. Die Vogelwelt bietet mit mehr als 350 Arten, darunter vielen Meeres- und Küstenbewohnern, genug Möglichkeiten besonders für Birding Safaris.
Bazaruto Archipel
Der 1.400 qkm grosse Marine Nationalpark ist Herzstück dieser Inselgruppe, welche von Vilankulos aus am besten zu erreichen ist. Es besteht eine Flugverbindung von Johannesburg nach Vilankulos. Luxuriöse Lodges bieten ein gehobenes Ambiente in dieser traumhaften Gegend Mosambiks, welche zum Ausruhen nach einer anstrengenden Safari oder Trekkingtour im südlichen und östlichen Afrika einlädt.
Quirimba Archipel
Im Norden Mosambiks, unmittelbar vor Pemba Bay gelegen und von dort am einfachsten zu erreichen. Die 31 Mangroveninseln erstrecken sich über 250 km, mittlerweile gibt es einige Weltklasse – Resorts, die hinsichtlich Komfort keine Wünsche offen lassen. Die Quirimbas in Mosambik sind die ideale Kombination mit einer Safari z.B. in Südafrika, und auch aus Tansania per Flugzeug gut zu erreichen.
Die Nationalparks Banhine und Zinave im zentralen Teil Mosambiks gelegen und von Maputo aus zu erreichen, verfügen momentan über keine touristische Infrastruktur. Auch scheint die Tierwelt äusserst karg.


